Schwelmer Baskets gastieren in Vechta

Am Mittwoch ( 01.02. um 20 Uhr) kommt es für die RASTA-Riesen in der Woche der Wahrheit zum nächsten Platzierungsspiel. In der Halle West an der Brüsseler Strasse ist dann der Tabellenfünfte Schwelmer Baskets zu Gast.

Vierter gegen Fünfter, das hört sich zunächst nicht so spektakulär an, bekommt aber im Zusammenhang mit den bevorstehenden Playoffs eine große Bedeutung. Der Vierte des Klassements genießt Heimrecht im folgenden Viertelfinale, der Fünfte muss zu Beginn der Finalspiele reisen.

Das wollen die Rastaner definitv nicht und da auch nach weiter oben der Zug noch nicht abgefahren ist, muss ein Heimsieg über die Baskets her. Ein schweres Unterfangen, denn Truppe des routinierten Coaches "Raffi" Wilder befindet sich im Aufwind. Zuletzt machten sie durch einen 101:89-Sieg über Tabellenführer UBC Hannover das Titelrennen wieder spannend. Dabei erlebte Wilder im Saisonverlauf manche schwere Prüfung in Form von Verletzungen seiner Leistungsträger. Zuerst erwische es den Teamleader Jason Holmes, der im Hinspiel nicht auf dem Parkett stand. Für ihn wurde Jason Smith verpflichtet, der sofort an Holmes`Stelle trat und Führungsqualitäten bewies. Beide US-Amerikaner erzielen mehr als zwanzig Punkte im Schnitt, kommen auf fast fünf Assits pro Spiel und holen mit schnellen Händen viele Ballgewinne für Schwelm, beide sind geblieben. Die beiden Amerikaner Bunts und Baker mussten im Saisonverlauf genauso gehen, wie der mittlerweile in Wedel untergekommene Wischnewski. Beim 86:79-Auswärtssieg der RASTA-Riesen fehlte benso der beste Baskets-Center Dücker (10,0 PpG; 7,6 Rebs.), während sich Shootingguard Malinowski im Spiel verletzte. Zum damaligen Zeitpunkt hatte man in Schwelm große Sorgen, wie man unter diesem Voraussetzungen eine erfolgreiche Saison spielen sollte. Nun rangieren die Baskets mit nur einer Niederlage mehr als Vechta in Lauerstellung.

Ganz anders die Situation in Vechta, wo die Elzie-Truppe ihren ersten "Matchball" in Richtung Tabellenspitze am letzten Samstag in Herten verspielte. Die 98:81-Niederlage bei kampfstarken Löwen kam ob des ausgezeichneten Startviertels (28:15) doch etwas überraschend und bedeutete auch den Verlust des direkten Vergleichs. Nun gilt es zuhause (7:2 Siege) den Angriff des nächsten Tabellennachbarn abzuwehren und ein klares Zeichen für die Playoffs zu setzen. Mit der tatkräftigen Unterstützung der treuen Fans sollte dies gelingen