VIDEO FOLGT !!!
| Der 86:78-Testspielsieg gegen die klassenhöheren webmöbel Baskets Paderborn diente zwei guten Zwecken: dem karitativen und dem sportlichen. Wie hoch die Spende für "Sportler gegen Hunger" ausfällt, kann ich noch nicht sagen. Welchen sportlichen Ertrag der SC RASTA Vechta am Samstag erwirtschaftete, steht aber schon fest. Einen beachtlichen. Die Vechtaer spielten ohne Axel Jarchow, AJ Rudowitz und Marvin Boadu, Paderborn musste auf seinen Toppspieler Justin Stommes verzichten und lief nur zu Acht auf. Trotzdem entwickelte sich von Anfang an ein spannendes und enges Spiel auf gutem Niveau, in dem sich erst zu Spielende die Rastaner etwas absetzen konnten. Vechta demonstrierte guten Teamspirit und attraktives Teamplay, überzeugte nach der Weihnachtspause mit Spielwitz, Tempo und aggressiver Verteidigung in der Zone. Zu Spielbeginn waren die Hausherren häufig zu weit weg von den gegnerischen Distanzschützen, während die Inside-Defense kompromisslos und effektiv zu Werke ging. An den Brettern wurde sehr gut zugepackt, aber an der Freiwurflinie versagten den Rastanern häufig die Nerven. Die Gäste erlaubten sich nur zwei Ballverluste und Jamar Diggs verbuchte im ersten Viertel schon 10 Punkte. Im zweiten Durchgang bestätigten sich die Eindrücke des ersten, zudem arbeiteten Mädrich und Smallwood jetzt schon fleißig an ihrem Double-Double in den Kategorien Score und Rebound. Auch Wirbelwind Matt Reid traf jetzt viele gute Entscheidungen in der Offensive und riss immer wieder große Löcher in die Paderborner Defense. Offensiv lief der Ball bei den Baskets sehr gut. Ähnlich wie im September in Paderborn wurde immer der besser postierte Mitspieler gesucht und gefunden, aber anders als im Hinspiel fielen die Weitdistanzwürfe der Gäste nicht so häufig in die RASTA-Reuse. Nach der Pause gaben die RASTA-Riesen kein Viertel mehr ab. RASTAS´S Nr. 5 glänzte weiterhin mit trickreicher Penetration, blitzschnellen Fastbreaks und sauberen Halbdistanzwürfen. Matt Reid nahm viel Verantwortung, hatte viel Ballkontrolle, manchmal etwas zu lange, zog aber viele Fouls und verteilte einige Assists. Spielentscheidend war das gute Teamplay in Angriff und Verteidigung, so dass auch ein kleiner Hänger im dritten Viertel schnell gekontert wurde. Im Schlußviertel versenkte Scharfschütze Daniel Krause seinen dritten Dreier und legte noch einen erfolgreichen Fastbreak zum 77:72 obendrauf. Mädrich und Smallwood "putzten" die Bretter, auch Marc Stertenbrink kam in sieben Minuten auf ebensoviele Rebounds. Bis auf Denis Kiricenko scorten zehn Rastaner, so dass in den guten drei Schlussminuten nach einer ansehnlichen Partie der 8-Punktesieg gegen die webmöbel Baskets unter Dach und Fach war. Am Ende hatte der Gastgeber 20 Rebounds mehr gepflückt (54:34), eine bessere 2-Punktequote (53%-48%) und mehr Fouls gezogen (15:13). Auch die 35% aus dem Dreierbereich (7/20) waren in Ordnung, während die 31 größtenteils freien Paderborner Versuche jenseits der 6,75-m-Linie nur in acht Fällen zu Punkten wurden. Viertelstände aus RASTA-Sicht: 23:23; 21:22; 22:20; 23:13 Für die keinesfalls enttäuschenden Gäste aus Paderborn waren Nick Freer (19 P., 3/6 Dreier, 3 Steals), Jamar Diggs (19 P., 3/8 Dreier, 4 Assists) und Jefferson Mason (10 P., 1/5 Dreier, 7 Rebs., 3 Assists) die erfolgreichsten Spieler. Für den SC RASTA Vechta spielten Matt Reid (25 P., 5 Rebs., 7 Assists, 5 Fouls gezogen), Dirk Mädrich (18 P., 2/3 Dreier, 12 Rebs., 7 Fouls gezogen), Marcus Smaalwood (14 P., 12 Rebs.), Daniel Krause (11; 3/9 Dreier, 2 Steals), Flavio Stückemann (5 P., 1/3 Dreier, 4 Rebs., 2 Assists, 2 Steals), Paul Heitzhausen (5 P., super Defense!), Bill Goehrke (4 P., 6 Rebs.), Marc Stertenbrink (2 P., 7 Rebs.), Max Wagner (2 P., 2 Steals) und Denis Kiricenko. |







